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The Grove
There and back again

     
Schokocreme wird bei uns ja immer gerne zum Frühstück genommen. Heute gab es die Auswahl: entweder unseren langjährigen Favoriten, die Rapunzel Tiger Creme (Achtung, Affiliate-Link), oder die Nuss-Nougat-Creme von Alnatura, um mal einen neuen Geschmack auf den Tisch zu bekommen.

Wenn man die beiden Gläser vergleicht, fällt gleich auf: die Alnatura-Creme kommt im ovalen Glas, das im Vergleich zum Rapunzelprodukt sogar etwas schmaler ist (83mm Durchmesser an der breiten Seite gegenüber 84mm). Dennoch enthalten beide gleichviel: 400g leckere Süßigkeit.
Das Alnatura-Glas ist allerdings 13mm höher. Aber gleicht das die unterschiedliche Form aus?

Dabei hätten wir es bewenden lassen und gemütlich frühstücken können, aber nun war der Forschergeist geweckt.

Schnell zwei leere Gläser der beiden Marken her (die hatten wir noch, sollten eigentlich zum Altglascontainer - was ein Glück, sonst hätten wir die beiden vollen Gläser ausleerem müssen! :).
Dann eine Messreihe gestartet: leeres Glas gegen volles Glas der beiden Produkte gewogen (praktisch: Waage mit Tara-Funktion) ergibt den Inhalt.

Ergebnis dieser Messung: beide Behältnisse sind mit 403g Nuss-Nougat-Creme gefüllt (Messungenauigkeit ist ca. 1g) - perfekt abgefüllt (die Toleranz dafür wäre ca. ±10g).

Wenn also die beiden Cremes von der Machart identisch sind und gleich viel wiegen (präziser: die gleiche Dichte haben), dann sind wohl auch die Volumina der beiden Behältnisse gleich, auch wenn es von außen nicht den Anschein hat.

Zweite Messung: wir füllen in die beiden leeren Gläser Wasser bis zur Füllhöhe. Dabei kommt natürlich eine gewisse Ungenauigkeit ins Spiel, da die Füllhöhe zwar durch eine feine Linie im Glas angedeutet ist, aber so exakt kann man das von Hand nicht mit Wasser befüllen. (Maschinell erfolgt die Befüllung deshalb auch im Allgemeinen durch Messung des Gewichts.)
Um die Ungenauigkeit in den Griff zu bekommen, habe ich eine Messreihe von je sechs Messungen durchgeführt, die erwartungsgemäß einer Streuung unterliegen.

Ergebnis der zweiten Messung: das Alnatura-Glas fasst 331g Wasser (=331ml) bis zur Füllhöhe, das Tigercreme-Glas dagegen 346g (=346ml)
D.h. die Tigercreme braucht für das gleiche Gewicht mehr Volumen als die Alnatura-Creme, nämlich ca. 5%.

Unsere Annahme, dass die beiden Cremes mehr oder weniger identisch sind, war also falsch.
Die Tigercreme hat also eine ca. 5% geringere Dichte. Oder umgekehrt: die Schokocreme von Alnatura braucht einfach weniger Platz für das gleiche Gewicht, kommt also mit 5% weniger Volumen aus. In das Glas von Alnatura passt also wirklich etwas weniger rein.

Haben wir also zu Beginn des Frühstücks diesen 5%-Effekt sehen können?
Nein, das glaube ich nicht. Ich denke, dass der Eindruck des ovalen Glases dafür sorgt, dass wir weniger Inhalt vermuten.

Als letzten Test habe ich nun noch die 346ml Wasser aus dem Tigercreme-Glas in das Alnatura-Nuss-Nougat-Creme-Glas umgefüllt: die passen da natürlich auch noch locker hinein, der Flüssigkeitsspiegel ist dann 5-6mm höher. So viel Platz ist im gefüllten Glas ja immer noch.

Fazit also: die Tigercreme ist etwas weniger dicht als die Alnatura-Creme. Woran das nun wieder liegt, mag der Blick auf die Zutatenliste erklären, aber darüber denke ich ein andermal nach.

Geschmeckt haben beide:

 Alnatura Nuss-Nougat-Creme

Und zum Schluss die Messdaten:



[g] Alnatura Nuss-Nougat-Creme Rapunzel Tiger-Creme
volles
Glas
607 635
Inhalt 403 403
Leeres
Glas (mit Deckel)
203 233
Leeres
Glas (ohne Deckel)
195 219
Messung
Volumen 1
327 346
Messung
Volumen 2
330 338
Messung
Volumen 3
331 341
Messung
Volumen 4
334 361
Messung
Volumen 5
331 345
Messung
Volumen 6
334 346
Mittelwert 331 346
StdAbw 2 7

Da ich gerade an anderer Stelle ein neues Weblog starte, habe ich vor kurzem auch Google Analytics dort eingerichtet. Und wie das so ist, so lange das Angebot nicht bekannt ist, stammt der Großteil des Traffics am Anfang von mir.

Ich dachte mir schon, dass es einen Trick gibt, um eigene Klicks nicht zählen zu lassen und wurde in der Analytics-Hilfe schnell fündig: zwei Varianten werden beschrieben, nämlich IP-Filter in Google Analytics und Setzen eines Cookie in dem Browser, dessen Klicks nicht gezählt werden sollen.

Bevor ich heute dazu kam, die Sache mit dem Cookie auszuprobieren, bin ich über eine viel einfachere und in meinen Augen elegantere Lösung gestolpert, nämlich mit Hilfe von Adblock Plus.

Adblock Plus ist ein Firefox-Plug-In, das ich sowieso standardmäßig installiere, um unerwünschte Werbeeinblendung zu unterbinden.
Drüben bei Vanvox von Christina Fuchs ist beschrieben, wie das Plug-In so eingerichtet wird, dass es auch den Google-Analytics-Code für die gewünschte Domain ausblendet.

Noch ein bisschen einfacher als dort beschrieben hat das bei mir funktioniert:
  • auf die Site gehen, auf der meine Besuche nicht mehr gezählt werden sollen
  • dort im Firefox auf das ABP-Icon klicken und im Menü den Eintrag "Blockierbare Elemente öffnen" auswählen - es geht im unteren Fensterbereich eine Liste auf
  • in der Liste den Eintrag www.google-analytics.com/... suchen
  • Rechtsklick darauf und im Menü "Dieses Element blockieren" auswählen
  • In der Maske zur Filterpflege dann auf "Erweiterte Ansicht", dann rechts auf "Auf Domain beschränken", hier ist dann die aktuelle Domain schon vorgewählt
  • Filter hinzufügen und fertig!
Der erzeugte Filtereintrag ist im Ergebnis der gleiche wie bei Vanvox beschrieben, aber ich musste nur klicken und nichts eintragen, konnte mich also auch nicht vertippen.
Klappt sehr gut, kann ich nur weiterempfehlen!

Der Vollständigkeit halber:
  • die Lösung klappt nur im Firefox
  • ich muss das für jeden Rechner machen, von dem aus ich die Seite besuche

Mit dem neuen Mac ist einiges anderes geworden, meist besser, aber als ich heute die Tracks und Wegpunkte von meinem eTrex H runterladen wollte, stellte ich fest, dass meine bisherige Software, easyGPS, nicht für Mac entwickelt wurde.

Viking gibt es zwar als Mac-Version, hat bei mir jedoch nicht funktioniert.

Also machte ich mich auf die Suche nach was neuem und habe bei einem Test mit GPS-Babel festgestellt, dass ich gar keine Verbindung zum eTrex hinbekomme.

Kurz gesucht und fündig geworden: eine Beschreibung, die meine Hardwareausstattung fast trifft:
  • selbst gebasteltes serielles Kabel
  • Seriell-nach-USB-Adapter von LogiLink (AU0002B)
  • Garmin eTrex H
Ich habe also den Treiber von der LogiLinkseite runtergeladen (Version 1.2.1r2) und installiert, aber hatte danach immer noch kein /dev/cu-usbserial - warum?

Als nächstes habe ich rausgefunden, dass im Adapter der Chip PL-2303 der taiwanesischen Firma Prolific verbaut ist und man den Treiber hier finden kann. Und die bieten eine neuere Treiberversion 1.4.0. Nach Installation finde ich in GPSBabel das gesuchte Device, Juhu!

Leider bekomme ich keine Verbindung zum GPS-Gerät. Was mache ich noch falsch?

Über Teil 1 habe ich noch nichts geschrieben, das wären die Pilze gewesen. Ist auch schon wieder über 2 Wochen her.

Aber aktuell sind Äpfel reif. Wir haben wieder Bäume in Daxlanden ersteigert (wie immer während unseres Urlaubs, von Freund Roland ersteigern lassen).

Heute morgen bin ich rausgeradelt, mit Fahrradanhänger, Pflücker und 6 Packtaschen (4 große, 2 kleine) und habe ein wenig gepflückt, das meiste aber aufgesammelt. In einer Stunde hatte ich so meine Taschen gefüllt. Zuerst die Gewürzluiken, dann ein paar Berlepsch, zwei, drei Hände von Birnen und der Rest waren Boskop - schöne große, saftige Äpfel - und wieder ein paar wenige Brettacher und Bonäpfel. Mehr ging einfach nicht rein.
Die Rückfahrt war mit dem Gewicht nicht mehr ganz so schnell, aber ich war nur knapp 2 Stunden unterwegs, davon 1 bei den Apfelbäumen.

Die Ausbeute betrug, schnell nachgewogen, über 70kg - deutlich mehr als ich gedacht hatte. In einer großen Tasche waren um die 15kg, in einer kleinen ca. 8kg. Ich erinnerte mich daran, dass mit 75kg ca. 50l Saft zu erwarten sind und lies dann spontan die beiden kleinen Taschen zuhause.

Die Saftpresse in Bulach hatte leider keinen Termin mehr frei, so dass ich dann
direkt ohne Anmeldung zu Harald nach Rüppurr geradelt bin. Dort waren ein paar Leute vor mir, aber es war recht kurzweilig, den Leuten zuzuhören. Gerade Harald ist immer gut gelaunt und erzählt gerne.

Mein Obst hat dann zwei Lagen in der Presse ausgefüllt, das Ergebnis waren ca. 35l Saft - mein neues 30-Liter-Saftfass (seit letztem Herbst!) war also schon zu klein. Aber als alter Saftfuchs hatte ich noch ein paar 5l-Wasserkanister dabei, zur Sicherheit. 6 EUR für die beiden Lagen, dann noch Schlauchbeutel zum Einkochen - viel Saft für wenig Geld! Als nächste die Frage: was mache ich damit?

In den Pfingstferien geht es wieder nach Oberstdorf im Allgäu. Der Plan ist, auf einer der Berghütten ein paar Tage zu verbringen, aber erst mal muss ich sehen, welche denn schon geöffnet sind: Alle anderen Hütten der Gegend, wie die Kemptner Hütte, die Enzianhütte, das Waltenberger Haus oder die Rappenseehütte, sind auch später, teilweise erst Mitte Juni.
Da fällt die Entscheidung leicht!

Was die Preise angeht ist eine Übernachtung natürlich billiger als DAV-Mitglied - 50% um genau zu sein. Die Familienmitgliedschaft kostet 105 EUR/Jahr, allerdings kommen noch Aufnahmegebühren dazu (2x21 EUR, kann das sein?). Bei drei Übernachtungen à vier Personen und 8 EUR Ersparnis pro Übernachtung kommt das schon in die gleiche Größenordnung.

 

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